ESG steht für Environmental, Social and Governance und bezeichnet einen integrierten Ansatz nachhaltiger Unternehmensführung. Der Begriff hat sich als zentraler Rahmen für Investitionsentscheidungen und Unternehmensstrategien etabliert.
Die drei Säulen der ESG
- Environmental (Umwelt): Klimaschutz, Ressourcenverbrauch, Biodiversität, Kreislaufwirtschaft
- Social (Soziales): Menschenrechte, Arbeitsbedingungen, Diversität, Gemeinwohl
- Governance (Unternehmensführung):Corporate Governance, Transparency, Anti-Korruption
Rechtliche Grundlagen
Die EU-Taxonomie und die CSRD-Richtlinie (Corporate Sustainability Reporting Directive) schaffen verbindliche Rahmenbedingungen für ESG-Reporting. Seit 2024 gelten verschärfte Offenlegungspflichten für große Unternehmen.
Investoren-Perspektive
ESG-Kriterien sind für institutionelle Anleger zunehmend entscheidend. Over 50% der europäischen Vermögen werden heute nach ESG-Kriterien gemanagt. Nachhaltige Investments sollen nicht nur Rendite, sondern auch positive ökologische und soziale Auswirkungen erzielen.
ESG-Rating-Agenturen
Morgan Stanley Capital International (MSCI), Sustainalytics undISS provide ESG-Ratings, die von Investoren zur Risikobewertung herangezogen werden. Diese Ratings fließen direkt in Investment-Entscheidungen ein.
Praxis-Beispiele
Unternehmen mit starken ESG-Performance:
- Voll integrated approach zu carbon neutrality
- Transparente Lieferketten-Überwachung
- Diversitätsquoten im Management
- Community-Investments
Stand: August 2026 | Quelle: ibp.Lexikon