Ein schönes Blatt

Ver­tei­lungs­ge­rech­tig­keit

In den letz­ten Jah­ren hat das Kon­zept der Ver­tei­lungs­ge­rech­tig­keit im Bereich der Nach­hal­tig­keit zuneh­mend an Bedeu­tung gewon­nen. Im Wesent­li­chen bedeu­tet Ver­tei­lungs­ge­rech­tig­keit die fai­re Ver­tei­lung von Res­sour­cen inner­halb einer Gesell­schaft. Dies schließt sowohl natür­li­che als auch vom Men­schen geschaf­fe­ne Res­sour­cen ein.

Es gibt eine Rei­he ver­schie­de­ner Theo­rien zur Ver­tei­lungs­ge­rech­tig­keit, die jedoch alle ein gemein­sa­mes Ziel ver­fol­gen: sicher­zu­stel­len, dass jeder Zugang zu den Res­sour­cen hat, die er für ein men­schen­wür­di­ges Leben benö­tigt. Dies ist im Zusam­men­hang mit der Nach­hal­tig­keit beson­ders wich­tig, da wir sicher­stel­len müs­sen, dass künf­ti­ge Gene­ra­tio­nen die glei­chen Chan­cen auf ein gedeih­li­ches Leben haben wer­den wie wir selbst.

Es gibt eine Rei­he von Mög­lich­kei­ten, Ver­tei­lungs­ge­rech­tig­keit zu errei­chen. Ein gän­gi­ger Ansatz ist die Umver­tei­lung von Res­sour­cen von denen, die mehr haben, als sie brau­chen, zu denen, die weni­ger haben. Ein ande­rer Ansatz besteht dar­in, allen die glei­chen Chan­cen auf Zugang zu den Res­sour­cen zu geben.

Wel­cher Ansatz der bes­te ist, hängt vom jewei­li­gen Kon­text und der Situa­ti­on ab. Bei­de Ansät­ze sind jedoch not­wen­dig, um ech­te Gerech­tig­keit zu errei­chen. Ver­tei­lungs­ge­rech­tig­keit ist ein wich­ti­ger Bestand­teil der Nach­hal­tig­keit, weil sie sicher­stellt, dass jeder eine fai­re Chan­ce hat, eine gute Lebens­qua­li­tät zu genießen.