Relative Armut beschreibt eine Lebenssituation, die im Verhältnis zum durchschnittlichen Wohlstand einer bestimmten Gesellschaft betrachtet wird. Wer über so geringe finanzielle Mittel verfügt, dass eine angemessene Teilhabe am sozialen, kulturellen und politischen Leben kaum möglich ist, gilt als relativ arm. In der Europäischen Union liegt die statistische Grenze hierfür meist bei 60 Prozent des mittleren Einkommens der Bevölkerung. Im Gegensatz zur absoluten Armut geht es dabei weniger um das physische Überleben als vielmehr um soziale Benachteiligung und Ausgrenzung.

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Wie lässt sich Armut in allen Formen bis 2030 beenden? Erfahren Sie alles über SDG 1, Unterziele, extreme Armut und soziale Sicherungssysteme.